Privatabrechnung

Kostencheck Privatabrechnung

Klar, Privatabrechnung verursacht Kosten. Und wie viel? Wir haben es nachgerechnet. Vergleichen Sie selbst!

Kostencheck Privatabrechnung – wir rechnen nach

Privatabrechnung ist der Vorgang, der aus privatärztlichen Leistungen verfügbare Erlöse für die Praxis macht. Tatsächlich können dabei unter dem Strich pro Jahr schnell Unterschiede von 5.000 EUR und mehr entstehen.

Für unsere Rechnung legen wir, um einfacher rechnen zu können, ein privatärztliches Leistungsvolumen im Wert von 100.000 EUR im Jahr und 1.000 Patientenrechnungen über durchschnittlich 100 EUR zugrunde. Schauen wir unter diesen Annahmen einmal auf die wesentlichen Kostenblöcke einer gut organisierten praxiseigenen Privatabrechnung.

1. Die operativen Kosten

Bei den operativen Kosten geht es im Wesentlichen um die normale Rechnungsabwicklung – also Erstellung, Verfolgung und Buchung der Rechnung. Außerdem das Handling von Patientenanfragen und das Ausstellen von Duplikaten sowie Zahlungserinnerungen.

Damit sind Sie und Ihr Team rund zehn Minuten pro Rechnung beschäftigt. Bei Personalkosten von 30 EUR pro Stunde (Ihr Gehalt bitte mit einrechnen!) und Hardwarekosten (Porto, Papier, Drucker etc.) von einem EUR pro Rechnung kommen Sie realistisch auf 6.000 EUR pro Jahr.


Aufgabe Anzahl der Fälle Zeitaufwand (Min.) / Fall Stundensatz Summe Arbeitskosten Sachkosten / Fall Summe Sachkosten  Summe 
Rechnungserstellung bis Versand 1.000 6 30 € 3.000 € 1 € 1.000 € 4.000 €
Zahlungsverfolgung bis Buchung 1.000 2 30 € 1.000 €     1.000 €
Versand Duplikate und Zahlungserinnerungen 200 3 30 € 300 € 1 € 200 € 500 €
Handling von Patientenrückfragen 150 6 30 € 450 €     450 €
            Gesamt 5.950 €

2. Die Kosten der Forderungsdurchsetzung

Leider gibt es nicht nur die normale Rechnungsabwicklung. Wenn Ihr Patient auch nach der Zahlungserinnerung nicht zahlt, kommen Sie nur noch mit erheblichem Aufwand (Adressrecherche, Nachtelefonieren, Reklamationen bearbeiten, Korrespondenz mit Kostenträger, Übergabe an Anwalt oder Inkasso, gerichtlicher Klageweg) an Ihr Geld.

Bei nur 30 Problemfällen im Jahr kalkulieren Sie realistisch mit jeweils eine Stunde Ihrer Arbeitszeit (à 100 EUR) zuzüglich fünf Totalausfällen und fünf freiwilligen Verzichten, also 4.000 EUR, die als Kosten bzw. Verlust für Sie anfallen.


Aufgabe Anzahl der Fälle Zeitaufwand (Min.) / Fall Stundensatz Summe Arbeitskosten Sachkosten / Fall Summe Sachkosten  Summe 
Bearbeitung der Problemfälle 30 60 100 € 3.000 €     3.000 €
Totalausfälle 5       100 € 500 € 500 €
Forderungsverzicht 5       100 € 500 € 500 €
               
            Gesamt 4.000 €

3. Die Kosten der GOÄ-Qualität

Wir haben anfänglich bewusst vom Wert Ihrer Leistung und nicht von der tatsächlich abgerechneten Leistung gesprochen. Dazwischen liegen nach unserer Erfahrung rund fünf Prozent Umsatz, den viele selbstabrechnenden Praxen durch fehlerhafte GOÄ-Anwendung verschenken. Natürlich kann man das aufholen, aber nur durch erhebliche Investitionen in eigenes, ständig aktuelles GOÄ-Wissen.

Ein Aufwand von 30 Stunden pro Jahr (gleich 3.000 EUR) für den Erwerb dieses Wissens, seine Vertiefung und Aktualisierung sowie seine Verteilung innerhalb Ihrer Praxisstruktur ist sicher nicht zu niedrig angesetzt.


Aufgabe Anzahl Stundensatz  Summe 
Erwerb / Aktualisierung / Verteilung GOÄ-Know-how 30 100 € 3.000 €
       
    Gesamt 3.000 €

4. Die Kosten der Optimierung

Weil Sie Ihre privatärztlichen Einnahmen steigern wollen, beschäftigen Sie sich mit Optimierungspotenzialen. Wie stehe ich im Vergleich zu meinen Fachkollegen? Wo sind noch einnahmerelevante Schwächen in der Dokumentation oder auf formaler Ebene? Rechnet sich diese Geräteinvestition oder jenes neue privatärztliche Angebot?

Weil hier der Verzicht auf fachkundige Antworten nur noch teurer ist, sollten Sie den Wert solcher Beratungen mit einkalkulieren – zum Beispiel mit 2.000 EUR pro Jahr.


Aufgabe              Summe 
Externe Beratung / Praxismanagement             2.000 €
               
            Gesamt 2.000 €

5. Die Kosten mit der PVS Südwest

Summa summarum ergeben sich im Beispielfall also Kosten in Höhe von rund 15.000 EUR für die Privatabrechnung – wohlgemerkt für die praxiseigene!

Natürlich kann man diese Rechnung auch für den Fall einer Privatabrechnung mit Unterstützung eines professionellen Dienstleister aufstellen. Weil allerdings die Unterstützungsleistungen von Dienstleister zu Dienstleiter im Umfang und in der Qualität sehr unterschiedlich ausfallen, gehen wir im Folgenden konkret auf die PVS Südwest ein.
 

Hier ist Ihr Personal- und Hardwareaufwand im normalen operativen Bereich gleich Null. Im Bereich Forderungsdurchsetzung müssen Sie durch Rückfragen und Abstimmungen mit 200 EUR Personalkosten zuzüglich zwei Totalausfällen und drei Verzichten (also 700 EUR Aufwand rechnen). Was die GOÄ-Anwendung angeht, reduzieren Sie bei 100-prozentiger Wertausschöpfung auf einen Know-how-Aufwand von maximal 500 EUR, den Sie in Ihrer Praxis noch vorhalten müssen. Und die Antwort zu Ihren Optimierungspotenzialen bekommen Sie von uns umsonst.
 

Und unsere Gebühren? Richtig, die summieren sich im Beispielfall auf rund 3.500 EUR zuzüglich Porto und Mehrwertsteuer. Damit sprechen die Zahlen für sich:

Durch die Zusammenarbeit mit der PVS sparen Sie mehr als die Hälfte der sonst anfallenden Kosten für die Privatabrechnung.


Kostenblock Abrechnen in Eigenregie    Abrechnung mit PVS
Operative Kosten 6.000 €   0 €
Forderungsdurchsetzung 4.000 €   700 €
GOÄ-Qualität 3.000 €   500 €
Optimierung 2.000 €   0 €
PVS Gebühren, Pauschalen, Porti (inkl. MwSt.) 0 €   5.000 €
Gesamt 15.000 €   6.200 €