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Header zum PVS Ratgeber "Kostenoptimierung in der Privatabrechnung"
Dorothee Wieser
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Wir rechnen nach: Privatabrechnung im Kostenvergleich


Privatabrechnung ist der Vorgang, der aus privatärztlichen Leistungen verfügbare Erlöse für die Praxis macht. Tatsächlich können dabei unter dem Strich pro Jahr schnell Unterschiede von 5.000 EUR und mehr entstehen.

 

1. Die operativen Kosten

Für unsere Rechnung legen wir, um einfacher rechnen zu können, ein privatärztliches Leistungsvolumen im Wert von 100.000 EUR im Jahr und 1.000 Patientenrechnungen über durchschnittlich 100 EUR zugrunde. Schauen wir unter diesen Annahmen einmal auf die wesentlichen Kostenblöcke einer gut organisierten praxiseigenen Privatabrechnung.

Bei den operativen Kosten geht es im Wesentlichen um die normale Rechnungsabwicklung – also Erstellung, Verfolgung und Buchung der Rechnung. Außerdem das Handling von Patientenanfragen und das Ausstellen von Duplikaten sowie Zahlungserinnerungen. Damit sind Sie und Ihr Team rund zehn Minuten pro Rechnung beschäftigt. Bei Personalkosten von 30 EUR pro Stunde (Ihr Gehalt bitte mit einrechnen!) und Hardwarekosten (Porto, Papier, Drucker etc.) von einem EUR pro Rechnung kommen Sie realistisch auf 6.000 EUR pro Jahr.


2. Die Kosten der Forderungsdurchsetzung

Leider gibt es nicht nur die normale Rechnungsabwicklung. Wenn Ihr Patient auch nach der Zahlungserinnerung nicht zahlt, kommen Sie nur noch mit erheblichem Aufwand (Adressrecherche, Nachtelefonieren, Reklamationen bearbeiten, Korrespondenz mit Kostenträger, Übergabe an Anwalt oder Inkasso, gerichtlicher Klageweg) an Ihr Geld. Bei nur 30 Problemfällen im Jahr kalkulieren Sie realistisch mit jeweils eine Stunde Ihrer Arbeitszeit (à 100 EUR) zuzüglich fünf Totalausfällen und fünf freiwilligen Verzichten, also 4.000 EUR, die als Kosten bzw. Verlust für Sie anfallen.

 

3. Die Kosten der GOÄ-Qualität

Wir haben anfänglich bewusst vom Wert Ihrer Leistung und nicht von der tatsächlich abgerechneten Leistung gesprochen. Dazwischen liegen nach unserer Erfahrung rund fünf Prozent Umsatz, den viele selbstabrechnenden Praxen durch fehlerhafte GOÄ-Anwendung verschenken. Natürlich kann man das aufholen, aber nur durch erhebliche Investitionen in eigenes, ständig aktuelles GOÄ-Wissen. Ein Aufwand von 30 Stunden pro Jahr (gleich 3.000 EUR) für den Erwerb dieses Wissens, seine Vertiefung und Aktualisierung sowie seine Verteilung innerhalb Ihrer Praxisstruktur ist sicher nicht zu niedrig angesetzt.

 

4. Die Kosten der Optimierung

Weil Sie Ihre privatärztlichen Einnahmen steigern wollen, beschäftigen Sie sich mit Optimierungspotenzialen. Wie stehe ich im Vergleich zu meinen Fachkollegen? Wo sind noch einnahmerelevante Schwächen in der Dokumentation oder auf formaler Ebene? Rechnet sich diese Geräteinvestition oder jenes neue privatärztliche Angebot? Weil hier der Verzicht auf fachkundige Antworten nur noch teurer ist, sollten Sie den Wert solcher Beratungen mit einkalkulieren – zum Beispiel mit 2.000 EUR pro Jahr.

 

Kostenvergleich zur PVS

Summa summarum ergeben sich im Beispielfall also Kosten in Höhe von rund 15.000 EUR für die Privatabrechnung – wohlgemerkt für die praxiseigene!

Natürlich kann man diese Rechnung auch für den Fall einer Privatabrechnung mit Unterstützung eines professionellen Dienstleister aufstellen. Weil allerdings die Unterstützungsleistungen von Dienstleister zu Dienstleiter im Umfang und in der Qualität sehr unterschiedlich ausfallen, gehen wir im Folgenden konkret auf die PVS Südwest ein.

Hier ist Ihr Personal- und Hardwareaufwand im normalen operativen Bereich gleich Null. Im Bereich Forderungsdurchsetzung müssen Sie durch Rückfragen und Abstimmungen mit 200 EUR Personalkosten zuzüglich zwei Totalausfällen und drei Verzichten (also 700 EUR Aufwand rechnen). Was die GOÄ-Anwendung angeht, reduzieren Sie bei 100-prozentiger Wertausschöpfung auf einen Know-how-Aufwand von maximal 500 EUR, den Sie in Ihrer Praxis noch vorhalten müssen. Und die Antwort zu Ihren Optimierungspotenzialen bekommen Sie von uns umsonst.

Und unsere Gebühren? Richtig, die summieren sich im Beispielfall auf rund 3.500 EUR zuzüglich Porto und Mehrwertsteuer. Damit sprechen die Zahlen für sich: Durch die Zusammenarbeit mit der PVS sparen Sie mehr als die Hälfte der sonst anfallenden Kosten für die Privatabrechnung.

Uns scheint, die Frage nach der „teuren“ Privatabrechnung ist damit eindeutig beantwortet.

Kennen Sie Ihre GOÄ-Potenziale?

 

Welche GOÄ-Potenziale Sie noch ausschöpfen können, erfahren Sie einfach und unverbindlich von unseren Abrechnungsexperten:

 

1. Wir schauen uns an, inwieweit Sie Ihren ärztlichen Leistungen die richtigen GOÄ-Ziffern zugewiesen haben.

2. Dabei nehmen wir auch unter die Lupe, ob alle zuordbaren Ziffern vollständig erfasst sowie eventuelle Ziffernausschlüsse berücksichtigt sind.

3. Schließlich überprüfen wir Ihre Rechnung noch auf korrekte Leistungstexte, angemessene Steigerungsfaktoren und die richtige Analogie bei Leistungen, die von der aktuellen GOÄ nicht abgebildet werden.

 

PVS Ratgeber: Was tun, wenn ...?

Komplizierte Sachverhalte auf den Punkt gebracht: In unserer Ratgeber-Reihe erläutern wir, was man für eine optimale Privatabrechnung wissen sollte.


Sie möchten mehr zur Kostenoptimierung Ihrer Privatabrechnung wissen? 

Rufen Sie mich einfach an. Ich freue mich auf Sie.

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