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Berufspolitik für die privatärztliche Abrechnung – PVS Südwest
19.05.2017

Neue Studie zur Bürgerversicherung

Mit einem jährlichen Einnahmeverlust von im Schnitt 49.000 Euro jährlich muss jeder niedergelassene Arzt rechnen, wenn eine Bürgerversicherung eingeführt würde. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des PVS-Verbandes, die Sie direkt von uns beziehen können.

Die Studie nimmt die in allen Modellen einer Bürgerversicherung vorausgesetzte einheitliche Honorarordnung auf EBM-Basis beim Wort und berechnet die Konsequenzen für die Arzthonorare im ambulanten Bereich. Grundlage bildet dabei die wissenschaftliche Auswertung von Daten des Statistischen Bundesamtes, des Wissenschaftlichen Instituts der PKV und der ärztlichen Standesorganisationen.

Danach brechen den ambulant niedergelassenen Ärzten Honorare in Höhe von rund 6 Milliarden Euro im Jahr weg, pro Arzt sind das rund 49.000 Euro, falls die Bürgerversicherung an die Stelle des dualen Systems aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung tritt. Besonders hart treffen würde es die Fachärzte. Bei den HNO-Ärzten machen die Umsätze aus privatärztlicher Tätigkeit gut ein Drittel der Gesamteinnahmen aus. Ihnen droht ein jährlicher Verlust von etwa 77.000 Euro. Bei den Orthopäden geht es um 139.000 Euro, bei den Kinderärzten um knapp 31.000 Euro pro Jahr.

Die Studie erläutert systematisch das Zustandekommen dieser Zahlen und detailliert sie auf insgesamt 40 Seiten zu einem umfassenden Gesamtbild. Nicht zuletzt gehört dazu auch eine Auseinandersetzung mit den Einwänden, die von Seiten der Befürworter einer Bürgerversicherung hier vorgebracht werden.